Das CJD - Die Chancengeber CJD Homburg/Saar gGmbH

Hoher Besuch: Zwei Mitglieder des Bundestages im CJD Homburg

09.08.2019 CJD Homburg/Saar gGmbH « zur Übersicht

Die saarländische SPD-Bundestagsabgeordnete Josefine Ortleb und ihre SPD-Kollegin aus Rheinland-Pfalz, Angelika Glöckner, besuchten gemeinsam das CJD in Homburg und hatten viele Fragen im Gepäck: „Wie sind die Chancen, nach der Ausbildung im CJD selbstbestimmt zu arbeiten und zu leben?  Wo kommen die Jugendlichen her und wo gehen sie nach drei oder vier Jahren hin?“.

Ausführlich sprachen Geschäftsführer Norbert Litschko und einige Teamleiter über den ganzheitlichen Umgang mit den Auszubildenden und das „System“ CJD. Norbert Litschko bedankte sich bei den beiden Fach-Politikerinnen dafür, dass Menschen mit Handicaps weiterhin eine gesicherte Möglichkeit zur Erstausbildung haben. Waren es früher Lern- oder Körperbehinderungen, die besondere Hilfestellungen benötigen, sind es heute in der Mehrheit psychische Probleme. Dafür, und da waren sich alle einig, braucht es neue Modelle, Unterstützung für Azubis, ihre Familien, Arbeitgeber sowie die Bildungseinrichtungen und einen runden Tisch, an dem sich alle Beteiligten mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln treffen und nach gemeinsamen Lösungen suchen.  

Die beiden Abgeordneten waren nach einem kurzen Besuch der Holzwerkstatt und des Gesundheitszentrums beeindruckt: „Die Vielseitigkeit und Intensität der Betreuung ist bemerkenswert und sorgt für eine nachhaltige Integration der jungen Menschen in den ersten Arbeitsmarkt“, so Angelika Glöckner, die im Bundestag im Ausschuss für Arbeit und Soziales sitzt. Josefine Ortleb, im Ausschuss für Familien, Senioren, Frauen und Jugend tätig, besuchte das CJD bereits zum zweiten Mal: „Ich bin erneut fasziniert, in welcher Haltung hier mit Jugendlichen gearbeitet wird und wie lebensnah die Auszubildenden betreut werden“. Für die beiden Politikerinnen ist der Austausch mit unterschiedlichen Institutionen in der Gesellschaft wichtig. Nur wenn sie die Realität und den Alltag kennen, können sie auch gute Gesetze machen.