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16.09.2011 - Homburg
Der Bliesgauhocker - ein ganz besonderer Hocker.
Mit dem BLIESGAUHOCKER wird nun ein Botschafter des Biospährenreservat Bliesgau produziert. Die Idee und konzeptionelle Umsetzung stammt vom KunstSchäfer Rudolf Schwarz, der einen Prototyp des Hockers entwarf und bauen ließ. Bei der Konstruktion und beim Design des Hockers entschied sich Rudolf Schwarz für eine puristisch-funktionale Form. Damit symbolisiert der BLIESGAUHOCKER als kulturelle Metapher Sesshaftigkeit, Standhaftigkeit und Einfachheit in seiner Komplexität. Gleichzeitig transportiert er die mit den thematischen Schwerpunkten des Biosphärenreservat Bliesgau korrespondierenden Botschaften.
- Nachhaltigkeit und Regionalität
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Für den Bau des Hockers werden mindestens sieben Hölzer aus Streuobstwiesen oder FSC-zertifizierten Waldbäumen verwendet. Die Hölzer stammen zwingend aus dem Bliesgau und werden ohne jeglichen Energieaufwand luftgetrocknet. Mit dem Kauf des BLIESGAUHOCKERs erwirbt der Käufer einen Hochstamm-Obstbaum. |
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Er verpflichtet sich, diesen Obstbaum entweder auf dem eigenen Grundstück oder auf einem vom Bliesgau-Obst e.V. bewirtschafteten Gelände zu pflanzen.
- Identität und Soziale Komponente
Die BLIESGAUHOCKER werden ausschließlich im CJD Homburg/Saar Jugenddorf-Berufsbildungswerk produziert.
Jeder Hocker ist ein Unikat und wird von dem Jugendlichen, der ihn gebaut hat, handsigniert. Die Jugendlichen des CJD Homburg/Saar identifizieren sich so mit dem Produkt und den verwendeten Materialien.
Sie erfahren ein hohes Maß an Respekt, Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Anerkennung, denn sie haben eine gute Arbeit geleistet.
Der Käufer erhält eine Urkunde, in der die grundlegenden Anforderungen sowie die besonderen Eigenschaften des BLIESGAUHOCKERs festgelegt und bestätigt werden. Der Käufer ist nun berechtigt und befähigt in der Öffentlichkeit für die Botschaften des BLIESGAUHOCKERs einzutreten.
Der BLIESGAUHOCKER ist ein Non-Profit-Produkt und wird zu einem Stückpreis von zur Zeit EUR 235,00 angeboten, inklusive des zu pflanzenden Hochstamm-Obstbaumes. Die erste Produktionsserie in einer Auflage von zehn Exemplaren ist bereits verkauft, die nächste Produktion startet mit einer Stückzahl von 20 Exemplaren im Herbst diesen Jahres und ist ebenfalls bereits verkauft. Die Produktion des BLIESGAUHOCKERs ist abhängig vom Vorrat an luftgetrockneten Hölzern, dadurch kann es zwischen der Bestellung und der Auslieferung zu Wartezeiten kommen.
Interessenten wenden sich bitte an Jörg Huppert/medienAffairs, Tel. 0681.938 1674 oder j.huppert@medienaffairs.de.
In einer Veranstaltung am 09.12.2010 im CJD/Homburg wurde der BLIESGAUHOCKER von der saarländischen Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr, Frau Dr. Simone Peter, vor zahlreichen Gästen der Öffentlichkeit offiziell vorgestellt. Die Umweltministerin erhielt gleichzeitig den ersten Hocker aus der Produktion. Sie begrüßte ausdrücklich die Idee, „ein Produkt aus der Natur zu nehmen und mit dem Einpflanzen eines neuen Hochstamm-Obstbaumes der Natur wieder etwas zu geben“.
Foto: Umweltministerin Dr. Simone Peter (links),
KunstSchäfer Rudolf Schwarz (Mitte) und Auszubildende Tamara Bickel (rechts),
die den ersten BLIESGAUHOCKER gebaut hat.






