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24.07.2009 -
Erfolgreiche Verkäufer
In den letzten Tagen konnte das CJD Neunkirchen acht „Verkäuferinnen und Verkäufer“ mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in das Berufsleben verabschieden.
Dies waren die ersten acht von 23 Auszubildenden aus dem Ausbildungsnetzwerk 100plus der ARGE Neunkirchen. Mit der Abschlussprüfung konnten sie nun ihr Können und Wissen erfolgreich vor dem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes nachweisen und das ersehnte Ausbildungsziel erreichen. Die Prüfung wurde unter den gleichen Bedingungen abgelegt wie dies für alle Auszubildenden in diesem Beruf im Saarland gefordert wird.
Im Rahmen einer Abschlussfeier im Beisein der Mitarbeiter, die ihnen während der Ausbildungszeit zur Seite gestanden haben, wurden sie von Günter Frey, Mitglied der Geschäftsleitung des CJD Homburg, mit den besten Segenswünschen für ihr weiteres Leben und ihr berufliches Vorwärtskommen verabschiedet. Er ließ den Ausbildungsverlauf mit Höhen und Tiefen nochmals Revue passieren. Besonders aber freue er sich, dass sieben von acht jetzt ehemaligen Auszubildenden in ein sozialversicherungspflichtiges Ausbildungs-/Arbeitsverhältnis vermittelt werden konnten.
Rainer Hemminger, Schulleiter des kaufmännischen Berufsbildungszentrums Neunkirchen, dankte den Mitarbeitern des CJD Neukirchen für die gute Zusammenarbeit während der zwei Jahre.

Bei der Bildungsmaßnahme „100plus“, der Arge Neunkirchen, ist es das Ziel, den jungen Menschen, die z. B. aufgrund schulischer Leistungen keine Aussicht auf einen Ausbildungsplatz haben, eine Chance zum Berufseinstieg zu eröffnen. Damit haben sie eine Chance, aus ihrer Abhängigkeit von Sozialleistungen auszubrechen. Um die Ausbildung möglichst praxisnah zu gestalten kooperiert das CJD hierbei mit zahlreichen Betrieben der Region.
Doch nicht nur der Auszubildende profitiert von 100plus, sondern auch die die ausbildenden Firmen. Die Ausbildungsverträge werden mit dem CJD geschlossen, mit dem Betrieb wird eine entsprechende Kooperationsvereinbarung getroffen. Den Kooperationsbetrieben entstehen im ersten Ausbildungsjahr keine Kosten. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr beteiligen sie sich an der Ausbildungsvergütung.
Die CJD Mitarbeiter stehen dabei den Azubis, den Betrieben und auch den Berufsschulen in allen Belangen zur Verfügung. Besonders aber in Krisen- oder Konfliktsituationen können die Mitarbeiter kurzfristig und während der gesamten Dauer der Ausbildung zur Seite stehen. Darüber hinaus werden Förderunterricht und Prüfungsvorbereitungen angeboten.





