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03.08.2010 -
85 neue Auszubildende begrüßt
Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres haben junge Menschen mit Behinderungen ihre neue Ausbildungsstelle im Jugenddorf-Berufsbildungswerk angetreten. Damit hat für 85 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt begonnen.
Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Jugendlichen mit ihren Eltern in der Aula des Gemeinschaftszentrums willkommen geheißen.
Helmut Jakob, Geschäftsführer im CJD Homburg/Saar, begrüßte die jungen Rehabilitanden und sagte: „Meine Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und ich werden für sie da sein, wir haben uns gut vorbereitet. Wir uns darauf vorbereitet, gemeinsam nicht nur die Ausbildungsinhalte und den Schulstoff zu erarbeiten, sondern auch die Möglichkeit zu geben die Begabungen, Eignungen und Neigungen zu entdecken“. Jeder Teilnehmer soll hier im CJD Jugenddorf-Berufsbildungswerk seine ganz persönlichen Möglichkeiten entdecken. Getreu dem Motto des CJD „Chancen geben“ forderte Jakob die neuen Auszubildenden auf: „Gehen sie mit dieser Chance nicht leichtsinnig um“. Nutzen sie hier die vielen Möglichkeiten und schaffen sie mit uns gemeinsam die Grundlage, das Fundament für ihr Lebenshaus.“
Um an das Ziel des Ausbildungsabschlusses zu gelangen, wünschte Jakob Ausdauer, Kraft und Mut. Dabei könnten die Auszubildenden der Unterstützung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher sein. Den Eltern dankte der Geschäftsführer für das Vertrauen, welches sie dem Jugenddorf-Berufsbildungswerk entgegenbringen, und bot ihnen eine gute Zusammenarbeit an.
Die neuen Auszubildenden, lern-, körper- und psychisch behinderte Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts, kommen überwiegend aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet nach Homburg und werden hier in 29 möglichen verschiedenen, anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet.
Susanne Haben, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Neunkirchen, wünschte den jungen Menschen in ihrer Ansprache Glück und Erfolg. Des Weiteren wies sie darauf hin, dass die gestellte Rehabilitationsaufgabe nicht nur die Berufsausbildung, sondern auch die soziale Eingliederung in die Gemeinschaft umfasst. Sie betonte, dass in diesem Berufsbildungswerk dafür besonders gute Voraussetzungen gegeben sind.
Der Bürgermeister der Kreisstadt Homburg, Klaus Roth, begrüßte die Neubürger der Stadt Homburg und wünschte viel Erfolg. Er stellte die Stadt vor und hoffe, dass sie nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz finden, vielleicht auch in Homburg, denn Aufgrund vorbildlicher Infrastruktur ist Homburg bedeutender Wirtschaftsstandort mit über 30.000 Arbeitsplätzen.
Die Feierstunde wurde durch die Folklore-Musikgruppe des Jugenddorf-Berufsbildungswerkes, unter der Leitung von Rainer Satzky umrahmt. Zum Abschluss sangen alle das Lied: „Wünsche werden wahr!“, in dem es im Refrain heißt: „Glaub nur daran, es wird schon gehen!“

Helmut Jakob (Geschäftsführer im CJD Homburg/Saar), Susanne Haben (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Neunkirchen), Jürgen Franzmann (Agentur für Arbeit Neunkirchen), Christine Becker (Leiterin BvB Maßnahmen CJD Homburg), Klaus Roth (Bürgermeister der Kreisstadt Homburg)





