Pädagogische Begleitung im Internat

Das Internat im CJD Homburg

Das Jugenddorf-Berufsbildungswerk ist eine starke Gemeinschaft individueller Menschen - besonders im Internatsbereich wird dies deutlich. Sowohl in den Internatsgruppen als auch in den Freizeitangeboten erhalten die jungen Menschen umfangreiche pädagogische Hilfe. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit liegt im freizeitpädagogischen Bereich und dem Erwerb von Alltags- und Sozialkompetenzen.

Die Auszubildenden und Maßnahmeteilnehmer wohnen ...

  • in Einzel- oder Doppelzimmer in einem der fünf Wohnhöfe auf dem Gelände des Berufsbildungswerks
  • in unseren Wohnungen/Häusern in Homburger Vororten und in Zweibrücken
  • als "Pendler" noch zu Hause oder in einer eigenen Wohnung

Die Auszubildenden und MaßnahmeteilnehmerInnen erhalten bei uns vielfältige Anregungen und Möglichkeiiten, um ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten zu wecken und zu fördern.Viele interessante Freizeit- und Sporteinrichtungen ergänzen das gemeinsame Leben und Lernen.

Die Freizeitpädagogik ist ein wesentlicher Bestandteil der Förderung. Die Angebote richten sich nach den persönlichen Neigungen, Begabungen und Bedürfnisse der Jugendlichen. Auf nicht leistungs-orientierte Art und Weise werden hier wichtige Lerninhalte, vor allem aber Erfolgserlebnisse und ein neues Selbstwertgefühl vermittelt.
Mannschaftssportarten, Spiele und gemeinsame Unternehmungen beiten eine gute Übung zum sozialen Miteinander. Musische Freizeitgruppen entwickeln Kreativität, Spontanität und Flexibilität der jungen Menschen. In der religionspädagogischen Arbeit bieten wir die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit ethischen Fragen des Lebens.

Bei den erlebnispädagogischen Freizeitaktivitäten steht das gemeinsame Erleben draußen in der Natur, das Erlernen von neuen Techniken, das Überwinden von persönlichen Grenzen, das Entdecken von neuen Landschaften und das Schließen von Freundschaften im Vordergrund.
Genauso wichtig ist aber auch, einen Ausgleich zu finden für die Anstrengungen des Alltags und Anerkennung zu erlangen, die man trotz seiner Behinderung erbracht hat. Natürlich hat man auch jede Menge Spaß!
Aus diesen Gründen bieten die sozialpädagogischen Mitarbeiter verschiedene erlebnispädagogische Freizeitgruppen an, u.a. Erlebniswandern, Radwandern, Kanufahren, Outdoorgruppe, Klettergarten, Skilanglauf, uvm.

Im Rahmen von Freizeiten und Aktionen waren Auszubildende und Mitarbeiter in den letzten Jahrzehnten schon in Frankreich, Polen, Spanien, Portugal, der Ukraine, den USA und Russland und zuletzt am "anderen Ende der Welt" in Neuseeland.

Sabine Schwender