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Ein neuer Lebensabschnitt begann!

01.09.2016 CJD Homburg/Saar gGmbH « zur Übersicht

Im CJD Homburg/Saar begann für 75 junge Menschen eine Ausbildung

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres haben benachteiligte junge Menschen ihre neue Ausbildungsstelle im Jugenddorf-Berufsbildungswerk angetreten. Damit hat für 75 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt begonnen.

Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen (körperlicher, lern- und psychischer Behinderung, auch Mehrfachbehinderungen sind möglich) mit ihren Eltern in der Aula des Gemeinschaftszentrums willkommen geheißen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden für sie da sein, um ihnen die entsprechenden Hilfen zu geben. Aber entscheidend ist, lernen müssen sie, das können wir nicht abnehmen und zwei oder dreieinhalb Jahre sind schnell vorbei“, so der Geschäftsführer im CJD Homburg/Saar, Norbert Litschko, als er die neuen Auszubildenden begrüßte.
Im Jugenddorf-Berufsbildungswerk werden nicht nur die Ausbildungsinhalte und der Schulstoff erarbeitet, sondern auch die Möglichkeit gegeben die Begabungen, Eignungen und Neigungen jedes Einzelnen zu entdecken. Jeder Teilnehmer soll im CJD seine ganz persönlichen Möglichkeiten entdecken. Getreu dem Motto des CJD „Chancen geben“.

Um an das Ziel des Ausbildungsabschlusses zu gelangen, wünschte Litschko Ausdauer, Kraft und Mut. Dabei könnten die Auszubildenden der Unterstützung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher sein. Den Eltern dankte er für das Vertrauen, welches sie dem Jugenddorf-Berufsbildungswerk entgegenbringen, und bot ihnen eine gute Zusammenarbeit an.

Die neuen Auszubildenden, benachteiligte junge Menschen beiderlei Geschlechts, kommen überwiegend aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet nach Homburg und werden hier in über 40 möglichen verschiedenen anerkannten Ausbildungsberufen ausgebildet.

Jürgen Franzmann, Rehaberater der Agentur für Arbeit Saarland, wünschte den jungen Menschen in seiner Ansprache Glück und Erfolg. Des Weiteren wies er darauf hin, dass die gestellte Rehabilitationsaufgabe nicht nur die Berufsausbildung, sondern auch die soziale Eingliederung in die Gemeinschaft umfasst. Er meinte, dass in diesem Berufsbildungswerk dafür besonders gute Voraussetzungen gegeben sind.
Die Beigeordnete der Kreisstadt Homburg, Christine Becker, begrüßte die Neubürger der Stadt Homburg und wünschte viel Erfolg.
Die Feierstunde wurde von Katja Molter-Basler, Teamleiterin im Internat des CJD Homburg/Saar, moderiert.